Stellungnahmen der Deutschen Rheuma-Liga

Um die Positionen der Deutschen Rheuma-Liga gegenüber Politik und Selbstverwaltung deutlich zu machen, werden Stellungnahmen und Positionspapiere zu wichtigen Themen der Gesundheits- und Sozialpolitik erarbeitet.


Hinweis: Die Positionierung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V. zur Einführung von Biosimilars in Deutschland finden Sie undefinedhier.

 

09.09.2019

Positionen der Deutschen Rheuma-Liga zum Entwurf eines Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetzes (RISG)

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Mit dem Reha- und-Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) soll der Zugang zu Leistungen der medizinischen Rehabilitation für Versicherte erleichtert werden. Das ist gut so. Denn die Rehabilitation ist ein wichtiger Baustein in der Versorgung rheumakranker Menschen. Die Deutsche Rheuma-Liga begrüßt daher grundsätzlich, dass der Gesetzgeber das Wunsch- und Wahlrecht stärken sowie dem Grundsatz „Reha vor Pflege“ mehr Kraft verleihen will. Auch für Kinder und Jugendliche sind Verbesserungen geplant. Gleichwohl sehen wir in einigen Punkten Nachbesserungsbedarf – dies betrifft beispielsweise die Ausgestaltung des Rehabilitationsrechts insgesamt.

04.09.2019

Position der Deutschen Rheuma-Liga zum Entwurf des Digitale-Versorgung-Gesetzes

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Digitale Gesundheitsanwendungen wie Gesundheits-Apps sollen künftig auf Rezept verordnet werden können. Auch die Telemedizin (Videokonferenzen, elektronische Arztbriefe etc.) wird gestärkt. Die Deutsche Rheuma-Liga begrüßt diese Entwicklung. Sie kann dazu beitragen, die bestehenden Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung aufzuweichen. Außerdem kann sie die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Patienten verbessern. Die Rheuma-Liga kritisiert die fehlende Patientenbeteiligung bei der Entwicklung, Prüfung und Einschätzung von Gesundheits-Apps und fordert den Gesetzgeber auf, hier nachzubessern.

05.08.2019

Positionen der Deutschen Rheuma-Liga zum Entwurf eines „Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen“ (MDK-Reformgesetz)

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Der Gesetzgeber will die Medizinischen Dienste der Krankenkasse (MDK) umbauen. Damit soll eine größere Unabhängigkeit von den Kranken- und Pflegekassen erreicht werden. In den letzten Jahren wird der MDK in der Öffentlichkeit verstärkt vor allem als „Erfüllungsgehilfe“ der Krankenkassen wahrgenommen, um Kosten einzusparen. Außerdem sollen die Rechte der Versicherten gestärkt werden.

Bisher war es den Krankenkassen bei Ablehnungen bspw. einer Versorgung mit Hilfsmitteln freigestellt, ob diese eine fachliche Begutachtung durch den MDK veranlassen. Künftig muss ein Gutachten des Medizinischen Dienstes eingeholt werden, wenn die Krankenkassen die Verordnung aus „medizinischen Gründen“ ablehnen.

29.06.2018

Positionspapier zur Patienteninformation und zu Betreuungsprogrammen der Industrie

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Die Deutsche Rheuma-Liga hat ein Positionspapier zur Patienteninformation und zu Betreuungsprogrammen der Industrie in den Gremien der Herbstkonferenzen 2018 diskutiert und verabschiedet. Sie fordert unabhängige Informationen für die Betroffenen zur Erkrankung, Diagnose und Therapiemöglichkeiten. Für den Bereich der Arzneimittelinformation fordert sie, dass laienverständliche Informationen - auf der europäischen Ebene schon durchaus üblich - auch in Deutschland zugänglich gemacht werden.

Zu den Betreuungsprogrammen der Industrie besonders im Bereich der Biologica nimmt der Verband kritisch Stellung.